Berliner Erklärung


„Ethische Grundsätze und das berufliche Selbstverständnis bilden die Grundlage für
professionelles Handeln. Im ethischen Diskurs können auch kritische Fragen zur Legalität
und Legitimität von Aufträgen entstehen, die zu reflektieren sind. Wichtig erscheint, die

vertretenen Werte und Prinzipien nicht nur als Hintergrundfolie für einen ethischen

Standpunkt zu benennen. Vielmehr können diese auch unmittelbare Auswirkung auf die

berufliche Praxis haben. So gilt es, die ethischen Grenzen beruflichen Handelns

aufzuzeigen, zu begründen und deren generellen Wert für das Gemeinwohl und die

Bedeutung für den Erhalt sozialer Gerechtigkeit zu verdeutlichen." (S. 2.)


Mit Menschenrechten als dem zentralen Orientierungspunkt für eine fachliche Ausgestaltung Sozialer Arbeit eröffnet sich die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit berufsethischen Prinzipien. Sie bilden einen Bezugsrahmen, anhand dessen sich die Angemessenheit sozialpädagogischen Handelns bestimmen lässt. Als sozialphilosophische Reflexionskriterien bilden sie die Grundlage, um ein fachliches Selbstverständnis der Sozialen Arbeit zu erarbeiten, Autonomie in der Ausübung der Berufspraxis einzufordern, gegen fachlich nicht vertretbare Aufträge Stellung beziehen zu können und die eigenen Handlungsmöglichkeiten, -wirkungen sowie -grenzen darzustellen.

Berliner Erklärung:

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