Heidelberger Erklärung


„Damit stellt sich der DBSH einer breiten Diskussion um die Sicherung der Fachlichkeit und

eine angemessene finanzielle Ausstattung der Sozialen Arbeit. Als Berufsverband nimmt

er dabei eine Position ein, die nicht von politischem oder hochschulpolitischem Kalkül bzw.

von Trägerinteressen geleitet ist, sondern die Entwicklung des Berufes als Ganzes in den

Blick nimmt.“ (S. 4.)


Die Heidelberger Erklärung stellt ein berufspolitisches Grundsatzpapier dar, in dem das Gemeinsame aller Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit trotz gegebenenfalls sinnvollen Spezialisierungen betont. Soziale Arbeit wird auf der Grundlage von Menschenwürde und unveräußerbaren Menschenrechten in ihrer Funktion bestimmt, sich für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Teilhabe aller Menschen einzusetzen. Um dieser handlungsleitende Ausrichtung gerecht werden zu können, muss die Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit gestärkt werden. Daraus werden in der Heidelberger Erklärung Forderungen an die Gesellschaft, die akademische Ausbildung sowie die berufspraktische Umsetzung abgeleitet, für die sich der DBSH als freiwilliger, solidarischer Zusammenschluss von Fachkräften der Sozialen Arbeit einsetzt.

Heidelberger Erklärung:

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